TRADESSCANNER MARKT-NEWS Edition: ed-20260729-130503-9d343a11 Veroeffentlicht: 2026-07-29 15:05:03 ============================================================ COVERSTORY ------------------------------------------------------------ Was passiert Die US-Aktien-Futures zeigen eine gemischte Entwicklung, da die Feindseligkeiten im Nahen Osten wieder aufgeflammt sind und die Ölpreise gestiegen sind. Zuvor hatten die Futures einen Anstieg verzeichnet, als es eine Pause in den Konflikten gab und die Ölpreise sanken. Der S&P 500 Index (GSPC.INDX), der Nasdaq Composite (IXIC.INDX) und der Dow Jones Industrial Average (DJI.INDX) reagierten unterschiedlich auf diese Entwicklungen. Insbesondere der Anstieg der Ölpreise hat die Inflationserwartungen beeinflusst. Unternehmen wie Microsoft (MSFT.US) könnten in diesem volatilen Umfeld unterschiedlich betroffen sein, abhängig von ihrer Abhängigkeit von Energiekosten und globalen Lieferketten. Einordnung Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben historische Parallelen, da Konflikte in dieser Region oft zu Schwankungen auf den Rohstoffmärkten führen. Der Anstieg der Ölpreise könnte sich auf die globale Inflation auswirken, was wiederum Druck auf Zentralbanken ausüben könnte, ihre Zinspolitik zu überdenken. Die US-Aktienmärkte reagieren empfindlich auf solche geopolitischen Unsicherheiten, was sich in den gemischten Entwicklungen der Futures widerspiegelt. Auch andere Märkte, wie der asiatische Aktienmarkt, zeigen eine gemischte Reaktion auf die Entwicklungen im Nahen Osten (Quelle: wsj.com). Risiken Ein anhaltender Anstieg der Ölpreise könnte die Inflation weiter anheizen und die Kaufkraft der Verbraucher beeinträchtigen. Dies könnte insbesondere energieintensive Sektoren belasten. Zudem besteht das Risiko, dass sich die geopolitischen Spannungen weiter verschärfen, was zu einer erhöhten Volatilität an den Aktien- und Rohstoffmärkten führen könnte. Technologiewerte, die bereits unter Druck stehen, könnten weiter an Wert verlieren, wenn die Unsicherheiten anhalten (Quelle: aa.com.tr). Was Marktteilnehmer beobachten Marktteilnehmer beobachten die Entwicklungen im Nahen Osten genau, insbesondere im Hinblick auf mögliche Waffenstillstände oder Eskalationen. Analysten achten auf die Auswirkungen der Ölpreisschwankungen auf die Inflation und die Reaktion der Zentralbanken. Zudem werden die kommenden Wirtschaftsdaten aus den USA, wie die Inflationsrate und Arbeitsmarktzahlen, von Interesse sein, da sie Hinweise auf die zukünftige Wirtschaftspolitik geben könnten. Die Reaktionen der großen Technologieunternehmen, wie Microsoft, auf die aktuellen Marktbedingungen werden ebenfalls genau verfolgt (Quelle: reuters.com). Hinweis: Dieser Beitrag ist ein redaktioneller Marktbericht und dient ausschliesslich der Information. Er stellt keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden. TOP-CLUSTER ------------------------------------------------------------ 1. US-Aktien-Futures uneinheitlich, da Nahost-Konflikte wieder aufflammen und Ölpreise steigen Die US-Aktien-Futures zeigen eine gemischte Entwicklung, während die Feindseligkeiten im Nahen Osten wieder aufflammen und die Ölpreise steigen. Zuvor hatten die Futures einen Anstieg verzeichnet, als es eine Pause in den Konflikten gab und die Ölpreise sanken. Diese Schwankungen spiegeln die Unsicherheiten wider, die durch geopolitische Spannungen und deren Auswirkungen auf die Rohstoffmärkte entstehen. Insbesondere der Anstieg der Ölpreise könnte die Inflationserwartungen beeinflussen und Druck auf verschiedene Sektoren ausüben. Unternehmen wie Microsoft (MSFT.US) könnten in diesem volatilen Umfeld unterschiedlich betroffen sein, abhängig von ihrer Abhängigkeit von Energiekosten und globalen Lieferketten. Für Trader bedeutet dies, dass sie wachsam bleiben und die Entwicklungen im Nahen Osten sowie deren Auswirkungen auf die Rohstoff- und Aktienmärkte genau beobachten sollten. Symbole: CL.COMM, GSPC.INDX, IXIC.INDX, DJI.INDX, MSFT.US 2. Gewinnüberblick: SoFi übertrifft Q2-Erwartungen dank Rekordwachstum bei Mitgliedern, bestätigt EPS-Prognose für 2026 SoFi Technologies hat im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen und verzeichnete ein Rekordwachstum bei den Mitgliedern. Die Kreditvergabe stieg, was zu einem leichten Übertreffen der Konsensschätzungen führte. Trotz eines Kursrückgangs von 50 % seit den Höchstständen im Jahr 2026 behält SoFi seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2026 bei. Diese Entwicklung zeigt das Vertrauen des Unternehmens in seine langfristige Wachstumsstrategie. Für Trader könnte dies ein positives Signal sein, insbesondere angesichts der stabilen Prognosen und des starken Mitgliederwachstums. Die Aktie könnte somit eine attraktive Kaufgelegenheit darstellen, insbesondere für diejenigen, die an das Wachstumspotenzial von SoFi glauben. Symbole: SOFI.US, GOOG.US, MSFT.US, UPST.US, 6B0.F 3. EUR/USD-Kursprognose: Unter 1,1400 mit Fokus auf die Fed Der Euro steht derzeit unter Druck und notiert unter der Marke von 1,1400 US-Dollar, wobei er sich den Jahrestiefstständen von 1,1324 nähert. Diese Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar ist vor allem auf die bevorstehende Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) zurückzuführen, bei der Marktteilnehmer gespannt auf Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik der US-Notenbank warten. Trotz positiver vorläufiger Einkaufsmanagerindizes (PMIs) in der Eurozone konnte der Euro nicht an Stärke gewinnen. Der US-Dollar zeigt sich stark, da Investoren auf mögliche Zinserhöhungen der Fed spekulieren, was den Euro weiter unter Druck setzt. Trader sollten die FOMC-Entscheidung genau beobachten, da sie kurzfristig entscheidend für die Richtung des EUR/USD-Paares sein könnte. Eine hawkishe Haltung der Fed könnte den Euro weiter schwächen, während eine dovishe Überraschung dem Euro Auftrieb geben könnte. Symbole: EUR-USD.US, EURUSD.FOREX, USDUSD.FOREX, FOMC.US, CADUSD.FOREX 4. SK Hynix scheitert an den unerreichbaren Standards von Wall Street – Aktienkurs leidet SK Hynix, ein führender Hersteller von Speicherchips, hat die Erwartungen der Wall Street im zweiten Quartal 2026 nicht erfüllt, was zu einem Rückgang des Aktienkurses führte. Trotz eines unerwartet positiven Gewinns blieben die Umsätze hinter den Prognosen zurück. Das Unternehmen hatte zuvor eine Kapitalerhöhung in Höhe von 29,4 Milliarden US-Dollar angekündigt, um seine Marktposition zu stärken. Analysten warnen vor einer möglichen Überbewertung der Aktie aufgrund eines Hypes um Künstliche Intelligenz, der den Markt beeinflusst. Der Aktienkurs von SK Hynix erlebte den schlechtesten Monat seit 2008, was einige Investoren als Kaufgelegenheit sehen. Für Trader könnte dies eine Chance sein, von einer möglichen Erholung zu profitieren, sollten sich die Marktbedingungen verbessern und die Nachfrage nach Speicherchips steigen. Symbole: SKHY.US, MU.US, 000660.KS, GOOG.US, GOOGL.US 5. Shiba Inus Shibarium verzeichnet 95% Rückgang bei DeFi-Aktivitäten: Was steckt dahinter? Shiba Inu's Shibarium, eine Layer-2-Lösung für das Shiba Inu-Ökosystem, verzeichnete einen drastischen Rückgang der DeFi-Aktivitäten um 95%. Dies folgt auf einen allgemeinen Abwärtstrend des Shiba Inu (SHIB) Tokens, der 93% unter seinem Allzeithoch liegt. Trotz eines plötzlichen Anstiegs der Deflation um 5.223%, bei dem Hunderte Millionen SHIB-Token verbrannt wurden, bleibt der Preis unter Druck. Anfang des Jahres wurde ein massiver Abfluss von 96 Milliarden SHIB von Börsen beobachtet, was den Verkaufsdruck vorübergehend reduzierte. Dennoch hat der jüngste Nettoabfluss von 69 Milliarden SHIB den Preis nicht stabilisieren können. Für Trader bedeutet dies, dass trotz technischer Verbesserungen und deflationärer Maßnahmen die Marktstimmung weiterhin bearish bleibt und Vorsicht geboten ist. Symbole: MFT-USD.CC, ADAUP-USD.CC, ASR-USD.CC, COS-USD.CC, CTK-USD.CC 6. Garmin-Aktie springt nach starkem zweiten Quartal und angehobener Prognose Garmin hat im zweiten Quartal 2026 die Erwartungen übertroffen und seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben, was zu einem deutlichen Anstieg des Aktienkurses führte. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 10% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Gewinn pro Aktie lag bei 1,55 US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 1,45 US-Dollar. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Fitness, der von einer hohen Nachfrage nach Wearables profitierte. Angesichts dieser Ergebnisse hat Garmin seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 6,2 Milliarden US-Dollar erhöht. Für Trader bedeutet dies, dass Garmin derzeit eine attraktive Investitionsmöglichkeit darstellt, insbesondere angesichts der positiven Marktentwicklung und der optimistischen Zukunftsaussichten. Symbole: GRMN.US, INTC.US, NVDA.US 7. Aktien vor Börseneröffnung überwiegend im Plus vor Fed-Zinsentscheidung und Tech-Gewinnen Die Aktienmärkte zeigen sich vorbörslich überwiegend im Plus, während Investoren gespannt auf die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank und die Quartalsberichte der großen Technologieunternehmen warten. Insbesondere die Aktien von Microsoft (MSFT.US) und Alphabet (GOOG.US, GOOGL.US) stehen im Fokus, da ihre Ergebnisse wegweisend für die Marktentwicklung sein könnten. Der Dow Jones (DJI.INDX) und der S&P 500 (GSPC.INDX) verzeichnen leichte Kursgewinne, was auf eine optimistische Stimmung unter den Anlegern hindeutet. Diese Woche gilt als eine der geschäftigsten des Quartals, da neben den Unternehmensberichten auch geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten und der Ölpreis von 100 Dollar pro Barrel die Märkte beeinflussen. Für Trader bedeutet dies, dass sowohl die geldpolitischen Entscheidungen der Fed als auch die Performance der Tech-Giganten entscheidende Impulse für die Kursentwicklung geben könnten. Eine vorsichtige Positionierung könnte ratsam sein, um von möglichen Marktbewegungen zu profitieren. Symbole: MSFT.US, DJI.INDX, GSPC.INDX, GOOG.US, GOOGL.US 8. Aktien mit den größten Bewegungen vorbörslich: Biogen, Vertiv, GE HealthCare, Generac & mehr Biogen verzeichnete vorbörslich einen deutlichen Kursanstieg, was auf positive Entwicklungen in der Produktpipeline zurückzuführen ist. Vertiv und GE HealthCare zeigten ebenfalls starke Bewegungen, wobei Vertiv von einer erhöhten Nachfrage nach Rechenzentrumsinfrastruktur profitierte. Generac konnte von einem Anstieg der Nachfrage nach Notstromlösungen profitieren, was sich positiv auf den Aktienkurs auswirkte. In einem anderen Bericht wurde Sandisk hervorgehoben, das von einer starken Nachfrage nach Speicherlösungen profitierte. Insgesamt zeigt sich ein bullisher Trend bei diesen Unternehmen, was auf positive Unternehmensnachrichten und Marktentwicklungen zurückzuführen ist. Für Trader bedeutet dies, dass es Potenzial für kurzfristige Gewinne gibt, insbesondere bei Unternehmen, die von technologischen Trends und steigender Nachfrage profitieren. Symbole: STX.US, WDC.US, SNDK.US, BIIB.US, CSGP.US 9. Auf einen Blick: Aktien mit Kurslücken vorbörslich Am 29. Juli 2026 wurden mehrere Aktien im vorbörslichen Handel beobachtet, die Kurslücken nach oben aufwiesen, darunter SPX.US, BE.US, BORR.US und F.US. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer insgesamt bärischen Stimmung am Markt, die durch eine seltene Divergenz zwischen Aktien- und Ölpreisen verstärkt wird. Historisch gesehen, signalisiert eine solche Divergenz oft eine bevorstehende Korrektur an den Aktienmärkten, was für Bullen ein Warnsignal darstellt. In der vergangenen Woche, am 24. Juli 2026, wurden Aktien mit Kurslücken nach unten beobachtet, was die Unsicherheit und Volatilität an den Märkten unterstreicht. Die bevorstehende Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC.US) könnte zusätzliche Volatilität verursachen, da Investoren auf Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik warten. Trader sollten angesichts dieser gemischten Signale vorsichtig agieren und die Entwicklungen genau beobachten, insbesondere im Hinblick auf makroökonomische Indikatoren und Zentralbankentscheidungen. Symbole: SPX.US, BE.US, BORR.US, F.US, FOMC.US 10. Schweizer Franken: Moderater Durchschlag belastet CHF gegenüber Euro – Commerzbank Die jüngsten Berichte der Commerzbank deuten darauf hin, dass der Schweizer Franken (CHF) gegenüber dem Euro (EUR) unter Druck steht. Ein moderater Preisdurchschlag schwächt den CHF, was auf die begrenzte Wirkung der Maßnahmen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zurückzuführen ist. Trotz der Drohungen der SNB, den CHF zu stützen, wird deren Einfluss als begrenzt angesehen, insbesondere solange der EUR/CHF-Kurs über 0,92 bleibt. Die SNB-Interventionen sind daher unwahrscheinlich, was den CHF weiter belasten könnte. Für Trader bedeutet dies, dass der CHF gegenüber dem Euro in naher Zukunft schwach bleiben könnte, was potenzielle Handelsmöglichkeiten im EUR/CHF-Paar eröffnet. Symbole: EURUSD.FOREX, EUR-CHF.US, CHFUSD.FOREX, CHF-USD.US ============================================================ Quelle: https://tradesscanner.de/news.php