TRADESSCANNER MARKT-NEWS Edition: ed-20260818-050451-7743d98c Veroeffentlicht: 2026-08-18 07:04:51 ============================================================ COVERSTORY ------------------------------------------------------------ Was passiert Am 17. August 2026 erlebten die US-Aktienmärkte einen deutlichen Rückgang, nachdem der ehemalige Präsident Donald Trump mit Angriffen auf Oman gedroht hatte. Diese Ankündigungen führten zu einem Anstieg der Rohölpreise, da die geopolitischen Spannungen in der Region zunahmen. Der Dow Jones Industrial Average, der Nasdaq Composite und der S&P 500 schlossen alle im Minus. Gleichzeitig stieg die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen auf ein 19-Jahres-Hoch. Chevron, ein bedeutender Akteur im Ölsektor, könnte von den steigenden Ölpreisen profitieren. Einordnung Die Drohungen von Donald Trump gegen Oman haben die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verschärft, was zu einem Anstieg der Ölpreise führte. Historisch gesehen haben geopolitische Konflikte oft zu Volatilität auf den Rohstoffmärkten geführt. Die gestiegenen Ölpreise wirken sich auf zahlreiche Sektoren aus, insbesondere auf die Energie- und Transportbranche. Die Erhöhung der Renditen von US-Staatsanleihen deutet darauf hin, dass Investoren eine höhere Risikoaversion zeigen und sichere Anlagen bevorzugen. Risiken Ein anhaltender Anstieg der Ölpreise könnte die Inflation weiter anheizen, was die Zentralbanken dazu zwingen könnte, die Zinssätze zu erhöhen. Dies könnte wiederum die Wirtschaftstätigkeit bremsen und die Aktienmärkte belasten. Zudem könnte eine Eskalation der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die globale Versorgungskette stören und die Energiepreise weiter in die Höhe treiben. Auch die steigenden Renditen von Staatsanleihen könnten die Finanzierungskosten für Unternehmen erhöhen. Was Marktteilnehmer beobachten Marktteilnehmer beobachten die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten genau, insbesondere die Reaktionen der betroffenen Länder auf Trumps Drohungen. Analysten achten auf die Ölpreisentwicklung und deren Auswirkungen auf die Inflationsraten. Zudem wird die Reaktion der Zentralbanken auf die gestiegenen Anleiherenditen und die potenziellen Auswirkungen auf die Geldpolitik genau verfolgt. Der Markt wird auch auf weitere Ankündigungen von Trump und deren mögliche Auswirkungen auf die Märkte achten. Hinweis: Dieser Beitrag ist ein redaktioneller Marktbericht und dient ausschliesslich der Information. Er stellt keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden. TOP-CLUSTER ------------------------------------------------------------ 1. Update: US-Aktienindizes fallen nach Trumps Drohungen gegen Oman, Ölpreis steigt, 30-jährige Anleiherendite erreicht 19-Jahres-Hoch Am 17. August 2026 verzeichneten die US-Aktienindizes einen deutlichen Rückgang, nachdem der ehemalige Präsident Donald Trump mit Angriffen auf Oman gedroht hatte. Diese Drohungen führten zu einem Anstieg der Rohölpreise, da die geopolitischen Spannungen in der Region zunahmen. Der Dow Jones Industrial Average, der Nasdaq Composite und der S&P 500 schlossen alle im Minus, während die Ölpreise aufgrund der erhöhten Unsicherheit stiegen. Gleichzeitig erreichte die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen ein 19-Jahres-Hoch, was auf die gestiegene Risikoaversion der Investoren hinweist. Chevron, ein bedeutender Akteur im Ölsektor, könnte von den steigenden Ölpreisen profitieren. Für Trader bedeutet dies, dass geopolitische Ereignisse weiterhin erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben können, und es ist ratsam, die Entwicklungen in der Region genau zu beobachten. Symbole: DJI.INDX, IXIC.INDX, GSPC.INDX, CL.COMM, CVX.US 2. Euro stagniert unter Zweimonatshoch, da inflationsgetriebene Ölpreise den USD stützen Der Euro hat sich unterhalb seines Zwei-Monats-Hochs stabilisiert, da Inflationsängste, die durch steigende Ölpreise angeheizt werden, den US-Dollar unterstützen. Zuvor hatte der Euro ein Zwei-Monats-Hoch erreicht und die Marke von 1,1600 ins Visier genommen, da die Erwartungen für weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank nachgelassen hatten. Die Stabilität des Euros wurde auch durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten und die Unsicherheit über die US-Inflationsdaten beeinflusst. Der US-Dollar hat jedoch an Stärke gewonnen, da der Verkaufsdruck nachgelassen hat, was den Euro wieder unter die Marke von 1,1600 drückte. Für Trader bedeutet dies, dass der Euro kurzfristig unter Druck bleiben könnte, insbesondere wenn die Ölpreise weiter steigen und die Inflationserwartungen in den USA die Nachfrage nach dem Dollar ankurbeln. Symbole: EUR-USD.US, EURUSD.FOREX, USDUSD.FOREX, USD-JPY.US, DX-Y.NYB 3. Update: Aktien fallen, Ölpreise steigen nach Auslaufen des US-Iran-Waffenstillstands Die Aktienmärkte verzeichneten einen Rückgang, während die Ölpreise stiegen, nachdem der 60-tägige Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran abgelaufen ist. Der S&P 500 Index (GSPC.INDX), der Dow Jones Industrial Average (DJI.INDX) und der Nasdaq Composite (IXIC.INDX) erlitten Verluste, wobei der Dow Jones um 700 Punkte fiel, als Unsicherheiten über die geopolitische Lage zunahmen. Gleichzeitig verzeichnete der Ölpreis (CL.COMM) einen Anstieg, da die Marktteilnehmer mögliche Versorgungsengpässe aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten befürchten. Die Unsicherheit über die zukünftigen Beziehungen zwischen den USA und dem Iran belastet die Märkte und erhöht die Volatilität. Für Trader bedeutet dies, dass sie sich auf kurzfristige Schwankungen einstellen und geopolitische Entwicklungen genau im Auge behalten sollten, da diese erheblichen Einfluss auf die Marktbewegungen haben können. Symbole: GSPC.INDX, DJI.INDX, IXIC.INDX, CL.COMM, BABA.US 4. Silberpreisprognose: XAG/USD fällt auf knapp $65,50 angesichts US-Iran-Friedensunsicherheit Der Silberpreis (XAG/USD) ist auf etwa 65,50 US-Dollar gefallen, was auf Unsicherheiten im Hinblick auf den Frieden zwischen den USA und Iran zurückzuführen ist. Zuvor hatte der Silberpreis die Marke von 66,00 US-Dollar erreicht, begünstigt durch einen schwächeren US-Dollar. In den letzten Monaten schwankte der Preis, unter anderem aufgrund von Sorgen über die Energieversorgung und möglichen Zinserhöhungen der US-Notenbank. Anfang August notierte der Silberpreis bei etwa 63,50 US-Dollar, als die US-Verbraucherpreisindex-Daten erwartet wurden. Für Trader bedeutet dies, dass geopolitische Spannungen und makroökonomische Faktoren weiterhin entscheidende Einflussgrößen für die Preisentwicklung von Silber bleiben. Eine bullische Stimmung könnte sich bei einer Entspannung der geopolitischen Lage und stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv auf den Silberpreis auswirken. Symbole: XAGUSD.FOREX, USDUSD.FOREX, XAG-USD.US 5. PBOC setzt USD/CNY-Referenzkurs auf 6,7895 gegenüber 6,7889 zuvor Die People's Bank of China (PBOC) hat den Referenzkurs des US-Dollars zum chinesischen Yuan (USD/CNY) mehrfach angepasst. Am 6. August 2026 wurde der Kurs auf 6,7895 festgelegt, eine leichte Erhöhung gegenüber dem vorherigen Wert von 6,7889. Weitere Anpassungen folgten, darunter eine Festlegung auf 6,7905 am 18. August, was eine Erhöhung im Vergleich zu 6,7873 vom Vortag darstellt. Diese kontinuierlichen Anpassungen spiegeln die Bemühungen der PBOC wider, den Wechselkurs in einem engen Rahmen zu steuern, um wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Für Trader bedeutet dies, dass sie die Entscheidungen der PBOC genau beobachten sollten, da selbst kleine Änderungen im Referenzkurs Auswirkungen auf den Devisenmarkt haben können. Symbole: CNYUSD.FOREX, USD-CNY.US, USDUSD.FOREX, CNHUSD.FOREX, USD-CNH.US 6. Accenture (ACN) fällt stärker als der Gesamtmarkt: Was Sie wissen sollten Accenture (ACN) hat kürzlich einen stärkeren Rückgang als der breitere Markt verzeichnet, was auf eine gewisse Volatilität hindeutet. Trotz eines Rückgangs von 40,9% im letzten Jahr wird das Unternehmen als unterbewertet in Bezug auf seine Gewinne angesehen, während es auf Basis des Cashflows fair bewertet erscheint. Im zweiten Quartal hat Accenture im Vergleich zu seinen Mitbewerbern im Bereich IT-Dienstleistungen und Beratung gut abgeschnitten. Das Unternehmen hat bedeutende Verträge mit der NATO und im Bereich Künstliche Intelligenz gewonnen, was auf zukünftiges Wachstumspotenzial hinweist. Für Trader könnte dies eine Gelegenheit darstellen, da die Aktie trotz der jüngsten Rückgänge als potenziell unterbewertet gilt und sich durch strategische Partnerschaften und Deals als zukunftsfähig erweist. Symbole: ACN.US, ACNB34.SA, ACNN.MX, CSA.F, IBM.US 7. Goldgewinne, da Dollar bei geringeren Erwartungen an Fed-Zinserhöhung fällt Der Goldpreis verzeichnete einen Anstieg, da der US-Dollar aufgrund reduzierter Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed schwächer wurde. Der Goldpreis bewegt sich nahe einem Sieben-Wochen-Hoch, da die Marktteilnehmer ihre Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed zurückgefahren haben. Konkret bleibt der Goldpreis in der Nähe des Höchststandes vom 5. Juni, was auf die nachlassenden Zinserhöhungserwartungen zurückzuführen ist, die den US-Dollar unter Druck setzen. Zuvor war der Goldpreis gefallen, als der Dollar und die Anleiherenditen gestiegen waren. Aktuell steigen die Aktienmärkte, während der Dollar schwächer wird, da die Märkte die Risiken einer Fed-Zinserhöhung neu bewerten. Für Trader bedeutet dies, dass Gold als sicherer Hafen in Zeiten unsicherer Zinspolitik weiterhin attraktiv bleibt, insbesondere wenn der Dollar schwächelt. Symbole: GLD.US, CL.COMM, GC.COMM, AAAU.US, BAR.US 8. Kanadischer Dollar nahe Juni-Hoch, da steigende Ölpreise USD-Stärke ausgleichen Der kanadische Dollar hat sich nahe seinem Höchststand von Anfang Juni gehalten, da steigende Ölpreise die moderate Stärke des US-Dollars ausgleichen. Trotz eines Rückgangs von einem zweimonatigen Hoch aufgrund eines wiedererstarkenden US-Dollars, bleibt der CAD robust, unterstützt durch die Ölpreisentwicklung. Anfang des Jahres fiel der USD/CAD-Kurs unter 1,3700, da Bedenken über das Ölangebot die Preise in die Höhe trieben. Der USD/CAD-Kurs stabilisierte sich jedoch in der Nähe monatlicher Höchststände, während die Märkte auf wichtige Arbeitsmarktdaten aus den USA und Kanada warteten. In der jüngsten Entwicklung hat der kanadische Dollar leicht nachgegeben, da der US-Dollar seine wöchentlichen Gewinne vor der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisindizes beibehielt. Für Trader bedeutet dies, dass der kanadische Dollar weiterhin von den Schwankungen der Ölpreise und der Stärke des US-Dollars beeinflusst wird, was eine sorgfältige Beobachtung dieser Faktoren erfordert. Symbole: USD-CAD.US, USDUSD.FOREX, CADUSD.FOREX 9. XP Inc.A (XP) übertrifft Gewinnschätzungen für das zweite Quartal XP Inc. hat im zweiten Quartal 2026 die Gewinnerwartungen übertroffen und beeindruckende Ergebnisse präsentiert. Das Unternehmen meldete einen Anstieg des Nettogewinns, der die Prognosen der Analysten übertraf, was auf ein starkes Wachstum im Kerngeschäft zurückzuführen ist. Zudem plant XP Inc., 2,3 % seiner Klasse-A-Aktien zurückzukaufen, was das Vertrauen in die eigene finanzielle Stärke unterstreicht. Diese Maßnahmen könnten den Aktienkurs weiter stützen und das Interesse der Investoren erhöhen. Im Vergleich dazu verzeichnete auch American Express im zweiten Quartal einen Gewinnanstieg, was auf eine positive Entwicklung im Finanzsektor hindeutet. Für Trader bedeutet dies, dass XP Inc. derzeit eine attraktive Investitionsmöglichkeit darstellen könnte, insbesondere angesichts der positiven Marktstimmung und der strategischen Unternehmensentscheidungen. Symbole: XP.US, XP9.F, XPBR31.SA, IREN.US, AXP.US 10. Aktien von Rapid7, ServiceNow und monday.com fallen: Was Sie wissen müssen Die Aktien von Rapid7, ServiceNow und monday.com haben kürzlich einen Rückgang erlebt, was bei Anlegern Besorgnis ausgelöst hat. Rapid7, ein Anbieter von Cybersicherheitslösungen, sieht sich mit einem schwierigen Marktumfeld konfrontiert, das den Aktienkurs belastet. ServiceNow, dessen Aktien um 30 % gefallen sind, wird trotz des Rückgangs weiterhin als teuer bewertet, was auf anhaltende Bedenken hinsichtlich der Bewertung hindeutet. Bei monday.com, einem Anbieter von Arbeitsmanagement-Software, hat ein starker Kursrückgang zu einer Neubewertung der Aktie geführt, wobei Analysten die langfristigen Wachstumsaussichten des Unternehmens weiterhin positiv sehen. Insgesamt bleibt die Stimmung für diese Unternehmen trotz der aktuellen Kursverluste optimistisch, da die zugrunde liegenden Geschäftsmodelle als robust betrachtet werden. Trader sollten die Marktbedingungen und die fundamentalen Daten dieser Unternehmen genau beobachten, um potenzielle Kaufgelegenheiten zu identifizieren. Symbole: CRM.US, MNDY.US, NOW.US, MSFT.US, RPD.US ============================================================ Quelle: https://tradesscanner.de/news.php