TRADESSCANNER MARKT-NEWS Edition: ed-20261028-075415-91597a13 Veroeffentlicht: 2026-10-28 08:54:15 ============================================================ COVERSTORY ------------------------------------------------------------ Was passiert Der Euro befindet sich laut der United Overseas Bank (UOB) in einem Abwärtstrend gegenüber dem US-Dollar, mit einem wichtigen Unterstützungsniveau bei 1,1095. Trotz einer Verlangsamung des Abwärtstrends Anfang Oktober bleibt das Risiko weiterer Kursverluste bestehen. Die Abwärtsbewegung des Euro wird durch eine allgemeine Tendenz zu Unterstützungsniveaus geprägt, was auf eine anhaltende Schwäche gegenüber dem Dollar hindeutet. Im Oktober testete ein kurzfristiger Rebound die Widerstandszone, was auf mögliche Handelschancen hinweist. Einordnung Die aktuelle Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar ist Teil eines längerfristigen Trends, der durch makroökonomische Faktoren wie Zinspolitik und wirtschaftliche Indikatoren beeinflusst wird. Historisch gesehen hat der Euro in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder bei starkem Dollar tendenziell an Wert verloren. Die anhaltende Schwäche des Euro könnte auch Auswirkungen auf den Handel und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporteure haben. Globale Investoren beobachten diese Entwicklungen genau, da sie Auswirkungen auf internationale Kapitalströme haben könnten. Risiken Ein weiteres Abrutschen des Euro unter das Unterstützungsniveau von 1,1095 könnte zu verstärktem Verkaufsdruck führen und die Volatilität auf den Devisenmärkten erhöhen. Dies könnte insbesondere europäische Unternehmen mit hohen US-Dollar-Verbindlichkeiten belasten. Zudem könnten negative wirtschaftliche Daten aus der Eurozone oder eine aggressive Zinspolitik der US-Notenbank den Euro weiter schwächen. Ein starker Dollar könnte auch die Inflation in der Eurozone beeinflussen, indem er die Importpreise erhöht. Was Marktteilnehmer beobachten Marktteilnehmer beobachten derzeit die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank, da diese maßgeblich die Wechselkursentwicklung beeinflussen. Analysten achten auf wirtschaftliche Indikatoren wie das BIP-Wachstum und die Inflationsraten in der Eurozone und den USA. Zudem sind die nächsten Unterstützungs- und Widerstandsniveaus im EUR/USD-Paar von Interesse, da sie potenzielle Wendepunkte für den Kursverlauf darstellen könnten. Laut Quellen wird auch die Reaktion des Marktes auf mögliche Interventionen der US-Regierung am Anleihemarkt genau verfolgt (Quelle: tmgm.com, xtb.com). Hinweis: Dieser Beitrag ist ein redaktioneller Marktbericht und dient ausschliesslich der Information. Er stellt keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden. TOP-CLUSTER ------------------------------------------------------------ 1. Euro: Abwärtstrend zielt auf Unterstützung bei 1,1095 gegen US-Dollar – UOB Der Euro befindet sich laut der United Overseas Bank (UOB) in einem Abwärtstrend gegenüber dem US-Dollar, wobei ein wichtiges Unterstützungsniveau bei 1,1095 angestrebt wird. Trotz einer Verlangsamung des Abwärtstrends Anfang Oktober bleibt das Risiko weiterer Kursverluste bestehen. Die Abwärtsbewegung des Euro wird durch eine allgemeine Tendenz zu Unterstützungsniveaus geprägt, was auf eine anhaltende Schwäche gegenüber dem Dollar hindeutet. Im März wurde bereits ein Abwärtsdruck innerhalb einer breiten Spanne festgestellt, während im Oktober ein kurzfristiger Rebound die Widerstandszone testete. Für Trader bedeutet dies, dass der Euro weiterhin unter Druck stehen könnte und es wichtig ist, die Unterstützungs- und Widerstandsniveaus im Auge zu behalten, um mögliche Handelschancen zu identifizieren. Symbole: EUR-USD.US, EURUSD.FOREX, USDUSD.FOREX 2. Silberpreisprognose: XAG/USD fällt auf nahe $54,00 aufgrund höherer Ölpreise Der Silberpreis (XAG/USD) ist in den letzten Wochen kontinuierlich gefallen und hat kürzlich die Marke von 54,00 USD erreicht, was einem 11-Monats-Tief entspricht. Diese Entwicklung wird hauptsächlich durch die anhaltend hohen Ölpreise beeinflusst, die Druck auf den Silbermarkt ausüben. Bereits am 21. Oktober fiel der Silberpreis auf 57,40 USD, als die Ölpreise stabil blieben. Die Marktlage wird zusätzlich durch die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank (Fed) beeinflusst, die ebenfalls auf die Rohstoffmärkte wirken. Für Trader bedeutet dies, dass die Volatilität im Silbermarkt anhalten könnte, insbesondere wenn die Ölpreise weiter steigen oder die Fed ihre Zinspolitik ändert. Eine genaue Beobachtung der Ölpreisentwicklung und der Fed-Entscheidungen ist daher für Investoren entscheidend. Symbole: USDUSD.FOREX, XAGUSD.FOREX, XAG-USD.US, XAU-USD.US, XAUUSD.FOREX 3. Dow Jones Futures fallen, Tech-Aktien steigen, da SK Hynix Erwartungen übertrifft; Fed, Microsoft, Google im Fokus Die Futures des Dow Jones Industrial Average sind gefallen, während Technologiewerte einen Anstieg verzeichneten, nachdem der südkoreanische Chip-Hersteller SK Hynix die Erwartungen übertroffen hat. Diese Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem wichtige Unternehmen wie Microsoft und Google ihre Quartalszahlen vorlegen werden, was die Märkte zusätzlich beeinflussen könnte. In den letzten Tagen haben die großen Indizes wie der S&P 500 und der Nasdaq leichte Verluste erlitten, was auf die Volatilität im Technologiesektor zurückzuführen ist. Die bevorstehenden Entscheidungen der US-Notenbank (Fed) und die Unternehmensberichte könnten entscheidend für die zukünftige Marktrichtung sein. Für Trader bedeutet dies, dass sie sich auf mögliche Kursschwankungen einstellen sollten, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Tech-Ergebnisse und geldpolitischen Entscheidungen. Die Stimmung bleibt insgesamt optimistisch, da Wachstumsaktien, einschließlich Tesla, positive Signale senden. Symbole: GSPC.INDX, DJI.INDX, IXIC.INDX, MSFT.US, GOOG.US 4. AUD/USD-Prognose: Kürzt Gewinne nach heißem australischen CPI; hält sich über 0,7000 vor Fed-Entscheidung Der Australische Dollar (AUD) hat gegenüber dem US-Dollar (USD) an Wert gewonnen, nachdem die jüngsten Verbraucherpreisindex-Daten (CPI) aus Australien heißer als erwartet ausgefallen sind. Der AUD/USD-Kurs konnte sich über der Marke von 0,7000 halten, was auf eine anhaltende Stärke des australischen Dollars hinweist. Diese Entwicklung erfolgt im Vorfeld der bevorstehenden geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank (Fed), die von den Märkten mit Spannung erwartet wird. In den letzten Monaten hat das Währungspaar AUD/USD mehrfach die 200-Tage-SMA und die 20-Tage-EMA getestet, was auf eine gewisse Volatilität hindeutet. Analysten warnen jedoch, dass ein Durchbruch unter die Marke von 0,6980 den Kurs auf 0,6900 drücken könnte. Für Trader bedeutet dies, dass sie die geldpolitischen Signale der Fed genau beobachten sollten, da diese einen erheblichen Einfluss auf die künftige Entwicklung des AUD/USD haben könnten. Symbole: USDUSD.FOREX, AUD-USD.US, AUDUSD.FOREX, AUD-JPY.US, JPYUSD.FOREX 5. Kanadischer Dollar fällt auf einwöchiges Tief gegenüber festem USD, da Händler auf BoC und Fed warten Der kanadische Dollar fiel auf ein Wochentief gegenüber dem starken US-Dollar, da Händler auf die bevorstehenden Zinsentscheidungen der Bank of Canada (BoC) und der Federal Reserve (Fed) warten. Diese Unsicherheit führt zu einer Zurückhaltung bei Investoren, die auf klare Signale der Zentralbanken hoffen, um ihre Handelsstrategien anzupassen. Die BoC hat ihre Zinssätze zuletzt unverändert gelassen, während die Fed-Entscheidung noch aussteht. Analysten, wie von der CIBC, warnen vor Inflationsrisiken, die den kanadischen Dollar weiter unter Druck setzen könnten. Der US-Dollar zeigt sich derzeit robust, was den Druck auf den kanadischen Dollar zusätzlich verstärkt. Für Trader bedeutet dies, dass sie die geldpolitischen Ankündigungen genau beobachten sollten, da diese entscheidend für die zukünftige Entwicklung des USD/CAD-Wechselkurses sein könnten. Symbole: USDUSD.FOREX, CAD.FOREX, USD-CAD.US, DX-Y.NYB, CL.COMM 6. Asiatische Aktien steigen, angeführt von Nikkei und Kospi Tech-Rally; RBNZ überrascht mit Zinspause vor Fed-Entscheidung Die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten einen Anstieg, angeführt von einem starken Anstieg der Technologiewerte im Nikkei und Kospi. Diese Rallye folgte einem positiven Handelstag an der Wall Street. Besonders bemerkenswert ist die Entscheidung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), die Zinsen bei 2,75 % unverändert zu lassen, trotz einer gespaltenen Abstimmung, was zu einem Rückgang des neuseeländischen Dollars führte. Die RBNZ deutete jedoch an, dass in Zukunft weitere Zinserhöhungen wahrscheinlich sind. Diese Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der US-Dollar nahe einem Zwei-Wochen-Hoch gehandelt wird. Für Trader bedeutet dies, dass die asiatischen Märkte derzeit von einem positiven Sentiment profitieren, insbesondere im Technologiesektor, während die Entscheidungen der Zentralbanken weiterhin für Volatilität sorgen könnten. Symbole: GOOGL.US, MSFT.US, SKHY.US, 005930.KS, AMZN.US 7. Gold sinkt, da USD vor FOMC-Entscheidung Zwei-Wochen-Hoch erreicht Der Goldpreis ist jüngst gesunken, da der US-Dollar ein Zwei-Wochen-Hoch erreicht hat, während die Märkte gespannt auf die bevorstehende Entscheidung des Federal Open Market Committee (FOMC) warten. Zuvor hatte Gold von einem schwachen US-Dollar profitiert und war über die Marke von 4.000 US-Dollar gestiegen, nachdem es ein Drei-Monats-Tief erreicht hatte. Die aktuelle Unsicherheit wird durch diplomatische Entwicklungen im Nahen Osten, insbesondere in Bezug auf den Iran, beeinflusst, die den Märkten Hoffnung geben. Der Fokus der Investoren liegt nun auf der Zinsentscheidung der Fed, da diese die zukünftige Richtung des Goldpreises maßgeblich beeinflussen könnte. Trader sollten die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Fed genau beobachten, da eine Zinserhöhung den Dollar weiter stärken und den Goldpreis unter Druck setzen könnte. Symbole: USDUSD.FOREX, XAU-USD.US, CL.COMM, CL.MX, CL.US 8. Indische Rupie steht unter Druck vor geldpolitischer Entscheidung der Fed Der indische Rupie steht aktuell unter Druck, da die bevorstehende Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) Unsicherheiten auf den Märkten hervorruft. Der Wechselkurs USD/INR nähert sich historischen Höchstständen, was die Sorge um eine weitere Abwertung der Rupie verstärkt. Trotz vorsichtiger Handelsaktivitäten zu Beginn der Woche bleibt die Währung schwach, da die Marktteilnehmer auf die Entscheidungen der Fed warten. Die Reserve Bank of India (RBI) hat zwar Maßnahmen ergriffen, um die Rupie kurzfristig zu stützen, jedoch scheinen diese nicht ausreichend, um den Abwärtstrend zu stoppen. Für Trader bedeutet dies, dass die Rupie in naher Zukunft weiter unter Druck bleiben könnte, insbesondere wenn die Fed eine straffere Geldpolitik signalisiert. Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten und mögliche Volatilitäten im Auge behalten. Symbole: INRUSD.FOREX, USD-INR.US, USDUSD.FOREX 9. Ölpreise erholen sich, da Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien diplomatische Bemühungen überschatten Die Ölpreise sind gestiegen, nachdem Angriffe der Houthi-Rebellen auf Saudi-Arabien die diplomatischen Bemühungen zur Beruhigung der Lage im Nahen Osten überschattet haben. Zuvor waren die Ölpreise von einem sechsmonatigen Hoch gefallen, da die Märkte die Risiken für die Versorgung durch die anhaltenden Konflikte in der Region im Blick behielten. Saudi-Arabien hat seine Exporte über das Rote Meer auf ein Rekordtempo erhöht, um die Straße von Hormus zu umgehen, während die Houthis mit weiteren Angriffen drohen. Trotz der jüngsten Preiserholung bleibt die Stimmung an den Märkten bearish, da diplomatische Aktivitäten im Nahen Osten die Preise zuvor gedrückt hatten. Die Unsicherheit über die Versorgungslage könnte jedoch weiterhin für Volatilität sorgen. Für Trader bedeutet dies, dass sie die geopolitischen Entwicklungen genau beobachten sollten, da diese erheblichen Einfluss auf die Ölpreise haben können. Symbole: CL.COMM, CL.MX, CL.US, COLG34.SA, CPA.DU 10. Neuseeland-Dollar fällt auf unter 0,5600 gegenüber USD nach überraschender Zinspause der RBNZ Der neuseeländische Dollar ist nach einer überraschenden Entscheidung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), die Zinssätze unverändert zu lassen, unter die Marke von 0,5600 US-Dollar gefallen. Diese Entscheidung kam unerwartet, da viele Marktteilnehmer mit einer Zinserhöhung gerechnet hatten, um die Inflation zu bekämpfen. Der US-Dollar zeigt sich weiterhin stark, was zusätzlichen Druck auf den Kiwi ausübt. Bereits im Juni und Juli 2026 erreichte der NZD/USD neue Jahrestiefststände, was die aktuelle Schwäche des neuseeländischen Dollars unterstreicht. Trotz gelegentlicher Erholungsversuche bleibt der Abwärtstrend bestehen, da die Marktstimmung gegenüber dem US-Dollar bullish bleibt. Für Trader bedeutet dies, dass der neuseeländische Dollar kurzfristig unter Druck bleiben könnte, insbesondere wenn der US-Dollar seine Stärke beibehält. Es könnte sich lohnen, die Entwicklung der US-Wirtschaftsdaten und die zukünftigen Entscheidungen der RBNZ genau zu beobachten. Symbole: NZD-USD.US, USDUSD.FOREX, NZDUSD.FOREX ============================================================ Quelle: https://tradesscanner.de/news.php